Apéro ab 18 Uhr 45 – Samstag, 24. März 2012 – Beginn 19 Uhr 30

Dîner-Spectacle - Samstag, 24. März 2012 - 18 Uhr 45

Bestien von La Fontaine

Fabeln von La Fontaine in Vertonungen von Jacques Offenbach,
Heinrich Sutermeister, Jean-François Monot und Walter Lang

mit dem Ensemble VocArt: Christa Kägi, Sopran; Rosina Zoppi, Mezzosopran;
Pascal Marti, Tenor; Rolf Bochsler, Bariton und Charls de Villiers, Klavier

 

 

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Löwen-Info

Die Fabel ist, seit sie vom griechischen Sklaven Äsop erfunden worden sein soll, eine volksnahe Erzählung, oft mit symbolhaften Tieren, die menschliche Züge annehmen und so unsere Schwächen in verschlüsselter Form aufzeigen. Seit der Antike haben sich viele Dichter dieser Erzählkunst gewidmet, so auch La Fontaine, der die Fabeln in Versform setzte und sie zum „ewigen Vorrat französischer Poesie" (Spoerri) erhob.

Jean de La Fontaine (* 8. Juli 1621 in Château-Thierry (Aisne); † 13. April 1695 in Paris) gilt in Frankreich als einer der grossen Klassiker und ist noch heute jedem Schulkind bekannt. Seine 240 Fabeln erschienen ab 1668 in 12 Büchern. Viele von ihnen wurden in Musik gesetzt.

Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; † 5. Oktober 1880 in Paris) studierte am Pariser Konservatorium Cello und trat später mit Pianisten wie Franz Liszt, Anton Rubinstein und Felix Mendelsohn auf. 1842 schrieb er die ‘Fables de La Fontaine’ für Gesang und Klavier. 1855 zur Pariser Weltausstellung eröffnete er sein Theater ‘Bouffes-Parisienne’ für die er mit dem ‘Orfeus in der Unterwelt’ den Can-Can und die französische Operette erfand.

Walter Lang (* 19. August 1896 in Basel; † 17. März 1966 in Baden) studierte in München Komposition und Klavier. Er war Kapellmeister im Radio Lugano und unterrichtete an der Musikakademie in Zürich. ‘Fremde Lehren’ entstand 1939 in Zürich.

Heinrich Sutermeister (* 12. August 1910 in Feuerthalen; † 16. März 1995 in Vaux-sur-Morges) wurde vor allem durch seine Opern bekannt, insbesondere durch die ‘Schwarze Spinne’ (1936) nach Jeremias Gotthelf. Der ‘Papagei aus Kuba’ schrieb er 1961 zu Fabeln des deutschen Rokoko-Dichters Friedrich von Hagedorn (1708 - 1754).

Jean-François Monot wurde 1949 in Lausanne geboren, Er studierte an den Konservatorien von Lausanne und Genf Orchesterleiter u.a. bei Igor Markevitsch und Jean-Marie Auberson. 1988 wird er Chef der Oper von Angers (F) und zeichnet sich durch Chorleitung aus. 2002 schreibt er die ‘Trois Fables de La Fontaine’ für seine Chöre.

VocArt besteht seit 10 Jahren und führt vor allem deutsche romantische Quartettliteratur auf. In den verschiedenen Programmen die bisher erarbeitet wurden finden sich auch weniger bekannte und zeitgenössische Werke. Insbesondere im Programm mit Fabeln von Jean de La Fontaine finden sich neben dem deutsch-französischen Jaques Offenbach Werke von Schweizer Komponisten aus deren Nachlass, die in der Zentralbibliothek Zürich gefunden wurden. Auf Wunsch von Monsieur Yvon werden die Werke in den Originalsprachen gesungen

Apero und
fabulöses Amuse Bouche

Walter Lang:
Fremde Lehren op. 32

Gesangsspiel von Juri Richter

Jean-François Monot
Trois Fables de La Fontaine

La Cigle et la Fourmi
Le Corbeau et le Renard
L’Âne portant les Reliques

Brunnensuppe ‘La Fontaine’

Salade printanière
‘La Cigale et la Fourmi’

mit ‘ghöbeletem’ Käse vom Fuchs
und Knacknüssen vom Raben

Heinrich Sutermeister:
„Der Papagei aus Kuba"

Kantate Nr. 5 nach Texten
von Friedrich von Hagedorn

Die Ameise und die Grille
Die Eulen
Der Löwe und die Mücke
Die beiden Wölfe und die Schafherde
Der Fresser
Der Papagei aus Kuba

Longe de Veau ‘Lions et Loup’
à la Sauce aux Morilles
Pommes rôtie du ‘Rat de ville’
et Légume du ‘Rat de champs’

Jacques Offenbach:
Fables de la Fontaine

Le Berger et la Mer
Le Corbeau et le Renard
La Laitière et le Pot au lait
Le Rat de ville et le Rat de champs
Le Savetier et le Financier

Doktor Papageys süsse
kubanische Erinnerungen

Mineral und Kaffee

 

Dîner-Spectacle "Bestien von La Fontaine" mit
Apéro-Cüpli, Amuse Bouche, 4-Gang-Menü, Mineral und Kaffee     Fr. 153.-
Vorverkauf bei Monsieur Yvon

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